Der kommunistische Wahnsinn jährt sich

Berliner Mauer, Originale in Breisach

Die Oktoberrevolution vor 100 Jahren wollte auf demokratische Prozesse nicht warten und sich ihnen unterordnen, sondern die Diktatur des Proletariats für eine Utopie mit dem Namen  klassenlose Gesellschaft (Kommunismus) errichten. Die Bilanz nach 100 Jahren, über 100 Millionen Tote („Schwarzbuch des Kommunismus“).

Was ist geblieben, von dieser 100 Jahre alten Utopie? Die Verteufelung des politischen Gegenspielers lebt weiter fort; der Gleichheitswahn ist an allen Ecken zu vernehmen. In der linken Subkultur wird fröhlich die „Internationale“ angestimmt, bei Demos gegen die AfD in Freiburg zum Beispiel. Die aus den 1920er Jahren bekannten Rotfrontkämpferfahnen der sich selbst Antifschisten nennenden Antifa fehlen nicht. Der Presse ist das keine Zeile wert, sondern der Normalzustand. Hauptsache Sprüche gegen die AfD fallen, die werden eifrig zitiert als ginge es um eine Teufelsaustreibung. Das antifaschistische Milieu lebt und wird hofiert. Ganz vorne dabei ist die in Die Linke umbenannte Partei SED. Die totale Enteignung wird hier zwar nicht gefordert, nur eine daran grenzende Umverteilungspolitik. Bei der Bundestagswahl gab es dafür im Wahlkreis Freiburg über 11 Prozent.

Die ehemaligen SED-Funktionäre, die mit ihrer Vergangenheit klar gebrochen haben, sind nicht so häufig. Viele unterscheiden zwischen dem nicht so schlechten Lenin und einem schlechten Stalin. Günter Schabowski, der einst die Öffnung der Mauer im DDR-Fernsehen verkündete, gehört zu denen, denen das nicht weit genug ging und die komplette Geisteshaltung und Theorie scharf kritisierte. Er schrieb in seinen Memoiren unter dem Titel „Wir haben fast alles falsch gemacht“:

„Die [Berliner] Mauer veranschaulichte, dass kommunistische Weltverbesserung eine despotische, menschenfeindliche Illusion ist. Sie verriet, dass der vielgepriesene proletarische Internationalismus zum Etikettenschwindel verkommen war …“

„Wir waren überzeugt, dass zentrale Steuerung die wirtschaftliche Effizienz erhöht, und nicht, wenn jeder macht, was er will.“

Die gute Nachricht, die sozialistischen Utopisten scheiterten in der DDR an einem Volk, gegen das das ganzes Atomwaffenarsenal nichts half.

Vor wenigen Tagen traf sich der AfD-Ortsverband Breisach und machte eine Exkursion nach Grezhausen, wo zwei originale Berliner Mauerblöcke stehen. Dies bei Nacht, da es beim Kommunismus schließlich um eine finstere Zeit geht.

(VK)

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