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Volker Kempf: Günther Anders – Anschlußtheoretiker an Georg Simmel? 2001

Seit langem nach der Diplomarbeit von 2000 über Günther Anders wieder einmal etwas von diesem Denker gelesen. Anders hatte die Nachwendezeit noch erlebt und in seinem letzten großen Interview (in: Konrad Paul Liessmann: Günther Anders zur Einführung, 1993) darüber gesprochen. Dass der Mensch in der wissenschaftlichen Zivilisation mehr herstellt als er sich vorstellt, bleibt ein Theorem von philosophisch-anthropologischer Tragweite, das systemübergreifend ist. Und so ging Anders auch davon aus, dass die unvorstellbare atomare Drohung durch modernste Waffen bestehen bleibt, die politische Lage aber nach dem Ende der Blöcke in West und Ost vor allem durch den Aufstieg des Islamismus unübersichtlicher wird. Atomare Waffen gibt es in der Tat noch heute. Das sozialistische Nordkorea will zusätzlich noch  Atommacht werden. Die neue Unübersichtlichkeit ist so neu nicht mehr, sie besteht fort und hält uns täglich in Atem.

Bermerkenswert ist aber, dass Anders meint, die Verständigung der Großmächte beruhe auf einem „wirtschaftlichen Zusammenbruch beider“. Erstaunlich ist daran, dass doch der sozialistische Ostblock wirtschaftlich scheiterte, aber nicht der marktwirtschaftliche Westen. Anders ging offenbar davon aus, es seien beide Systeme auf ökonomischer Augenhöhe. Die Auffassung, dass der Westen „ebenfalls“ wirtschaftlich scheiterte oder kurz davor war, ist im Fahrwasser des Neomarxismus betrachtet eine nicht ungewöhnliche Position. Ökonomisches Denken schließt Anders bei seinen Betrachtungen nicht aus und stützt sich dabei auf Karl Marx. Anders überdeterminiert vor diesem Hintergrund auch Überlegungen zum Militär: „Es ist völlig unmöglich für die Amerikaner, nachdem sie um den halben Globus gefahren sind mit ungeheuren Mengen von Zerstörungswaffen, daß sie dann unverrichteter Dinge wieder zurückfahren.“ Ähnliche Aussagen ließen sich von Anders zum Atombombenabwurf auf Nagasaki anführen. Aber letztlich gibt es noch immer individuelle Entscheidungsspielräume einer politischen Führung und nicht nur ökonomische Determinierungen, mögen sie auch bedeutsam sein. Das Verhältnis von Anders zu Marx, den er selbst meint „fortgeführt“ zu haben, wäre eine eigene Betrachtung wert – nach dem das Verhältnis zu Georg Simmel und dessen Kulturphilosophie 2001 schon eigens nachgezeichnet wurde.

Es fällt jedenfalls auf, dass viele Marxisten immer wieder meinen, der Kapitalismus bzw. die Marktwirtschaft sei zum Scheitern verurteilt. Die Alternative heißt dann real Sozialismus, der ein historisch erledigtes System ist. Das wird auch beim X. Versuch mit dem Sozialismus von vorne anzufangen nicht anders sein. Aber immerhin, die Hoffnung  Blochs auf einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz hatte auch Anders für weltfremd gehalten. Da war Anders der Antitotalitarismus seiner ersten Ehefrau Hannah Arendt dann doch näher. (V. Kempf, 2./3. Mai 2017)

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buchbeitrag2016
In Welcher Gesellschaft leben wir? Weikersheimer Dokumentation. Neue Folge Bd. 4. Hrsg. von Harald Seubert und Jost Bauch. Nürnberg: Verlag für Theologie und Religionswissenschaft, 2016, 136 Seiten, 16 Euro (ISBN 978-3-95776-044-9).

Mit einem Beitrag  von Volker Kempf: Helmut Schelsky, ein konservativer Soziologe, S. 69-85.

„Volker Kempf, der eine bemerkenswerte Biographie Helmut Schelskys vorgelegt hat, erinnert noch einmal an Schelsky als Paradigma eines konservativen Soziologen. (…) Besonders dankenswert ist es, dass Kempf hochaktuelle Folgerungen aus Schelskys Studien über soziale Schichtung, Selbstverständnis der Jugend und das Verhältnis von Migration und sozialen Sicherungssystemen zieht. Damit konkretisiert er die … brennenden Probleme, einer differenzierten und hypermoralischen Flüchtlingspolitik …“ (Aus dem Vorwort von Jost Bauch und Harald Seubert)

Merkels Zuwanderungspolitik wird gerne als besonders human dargestellt, mitunter sogar als Rettung der deutschen Sozialsysteme. Richtig ist, die Sozialsysteme werden durch Massenzuwanderung einer Belastungsprobe ausgesetzt, das Recht von Merkel mißachtet.
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Helmut Schelsky – Wider die Wirklichkeitsverweigerung. Leben, Werk, Aktualität. Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Jost Bauch. Olzog Verlag, München, 10/2012, 224 Seiten, 24,90 Euro (ISBN: 978-3-7892-8335-2).

„Kultur, Geist, Kunst müssen heute … in den Untergrund gegenüber der herrschenden Publizität, Politisierung, Verschulung und Verwaltung. Eine neue Front des langen Atems, wahrscheinlich über Generationen, des Atems des Geistes, ist erforderlich, um über Gestaltwandlung bisher nicht vorstellbarer Art das kulturelle Erbe zu retten.“ (Helmut Schelsky, Die Wüste wächst, 1976)

Ein Leser stellt die Frage, was Schelsky mit dem Wort “Gestaltwandlung” hier meint. Dieses Wort ist im Sinne des dazugehörigen, von Friedrich Nietzsche inspirierten Aufsatztitels “Die Wüste wächst” als die Wandlung der Gestalt unserer Kultur zu verstehen, so wie sie in dem 1967 bis 1977 währenden “roten Jahrzehnt” sich vollzog.

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Mit Norbert Schmelzle (geb. 11.12.1942, gest. 03.02.2015) ist ein einstiger Assistent von Helmut Schelsky gestorben, wie sein Bruder Georg K. Schmelzle mitteilt. Norbert Schmelzle war Diplom-Soziologe und auf Empfehlung Schelskys in die Wirtschaft statt in den Wissenschaftsbetrieb gegangen. N. Schmelzle wollte kein intellektueller Kritiker der Wirtschaft werden, sondern meinte im Gegenteil: “Wenn Du einen Tiger reitest, darfst Du nicht abspringen”, so sein Bruder Georg K. Schmelzle. Der Verstorbene war zuletzt Geschäftsführer eines Unternehmens mit ca. 20000 Mitarbeitern, wie auch einer Todesanzeige in der FAZ zu entnehmen ist.

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„… weiterhin wichtig …“, urteilt Till Kinzel über das Buch „Wider die Wirklichkeitsverweigerung“, nach dem eine weitere Monographie über Helmut Schelsky erschienen ist. (Quelle: http://ifb.bsz-bw.de/bsz407463119rez-1.pdf).

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Volker Kempf / Rudof Stettin (Hg.): Die Europäische Union. Perspektiven mit Zukunft? Mit Beiträgen von Felix Dirsch, Edgar Guhde, Klaus Hornung, Heiner Kappel, Volker Kempf, Dietrich Murswiek, Harald Seubert. Bad Schussenried: Gerhard Hess Verlag, 2012, 132 Seiten, 12,00 Euro

“Wer sich … bereits näher mit der Europäischen Union beschäftigt oder großes Interesse an Geschichte und Wirtschaft hat, für den gibt dieses Buch aufschlussreiche Einblicke in die Strukturen und Hintergründe der Europapolitik.” (Badische Zeitung, 04. April 2013)

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„Die politischen Führer finden nicht nur nicht den richtigen Ton, sondern sie sagen Dinge, die meilenweit entfernt sind vom Bewußtsein der Bürger. Es reicht eben nicht mehr, mit schönen Worten die Vorzüge der europäischen Einheit zu beschwören und dann einen Text vorzulegen, den nicht einmal die Befürworter mit klaren verständlichen Worten beschreiben können.“

Diese Sätze könnten ein aktueller Kommentar zur Euro-Krise sein. Sie stammen aber schon aus dem Jahr 2005 und gehen auf den verstorbenen Soziologen Ralf Dahrendorf zurück. Volker Kempf, Mit-Herausgeber des Buches „Die €uropäische Union. Perspektiven mit Zukunft?“ erinnert in seinem Vorwort daran, daß die Mahnung eines anderen bedeutenden Soziologen, nämlich des früheren Buchenwald-Häftlings Eugen Kogon, mittlerweile in Vergessenheit geraten sei: Kogon hatte nämlich gesagt, europäische Politik müsse über den Volkswillen rückversichert werden. Dies findet aber derzeit de facto nicht statt, so daß man den Eindruck gewinnt, die EU schlage gedankenlos einen Weg ein in Richtung einer „Sowjetunion light“. Das hier anzuzeigende Buch geht dieser und verschiedenen anderen Fragen nach. (…) (Junge Freiheit, 3.8.2012)

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Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie. Im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Realität. Mit einem Nachwort von Dr. Ute Scheuch. Graz: Ares Verlag, 2008. 348 Seiten, 24,90 Euro.

Die Arbeit “Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie” ist 2000 bis 2003 verfaßt worden und wurde 2008 gedruckt. Von Anfang an tobten Auseinandersetzungen um den Inhalt dieser Arbeit im Hintergrund des universitären Betriebs: Dem Einen war die Arbeit den Grünen nicht erbaulich genug und eine kritische Erwähnung Maos durch Herbert Gruhl anstößig, dem Anderen eine hohe Umweltbelastung im realen Sozialismus (im Verhältnis zur Produktivität) denkunmöglich. Wieder ein anderer Soziologe kam auf die Idee, nur ein anderes Konzept als das, das vereinbart, von der Fakultät genehmigt und zur Arbeitsgrundlage gemacht wurde, sei bearbeitungs­würdig. Die Auseinandersetzung kam ohne inhaltliche Zugeständnisse des Verfassers 2014 zum Erliegen. Nachstehend ein Auszug aus dem Nachwort von Dr. Ute Scheuch von 2008, eine Stellungnahme des Mathematikers Prof. Dr. Dietrich Schwägerl von 2009 und Prof. Dr. Harald Seubert von 2014 und eine Neulektüre durch Prof. Dr. Felix Dirsch 2014:

Aus dem Nachwort von Dr. Ute Scheuch, 2008

„Kempf ist mit der Schilderung der Parteienlandschaft im Umbruch am Beispiel eines Politikers und konsequenten Querdenkers mit einer ’stürmischen Ungeduld‘ – so Gruhl über sich selbst – gelungen, ein kritisches Zeitportrait zu zeichnen; jeweils gestützt auf zeitgeschichtliche und soziologische Untersuchungen, die in ernst zu nehmenden sozialwissenschaftlichen Kreisen unumstritten sind.“

 

Der Münchner Mathematik-Prof. Dr. Dietrich Schwägerl 2009 unter Kenntnis der Gesamtarbeit, unter besonderer Berücksichtigung des Kapitels 3.7.:

„Kempfs Arbeit [Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie] bringt eine vollständige systematische Erfassung dessen, was für die Erzielung echter Nachhaltigkeit – im Sinne einer zukunftsfähigen Nutzung von Ökosystemen – berücksichtigt werden muss. Aus keiner der offiziellen Verlautbarungen kenne ich eine so genau an der Analyse des ökologischen Kausalnetzes ausgerichtete, präzise ausgearbeitete Darstellung der nachhaltigkeitsrelevanten Themenbereiche. Beide Einflussfaktoren sind behandelt, das Streben nach mehr Wohlleben und Großprojekten (beides auf vielfach extrem umweltschädliche Weise übersteigert) und die Explosion der Zahl der Menschen. Und die abnehmende Zahl biologischer Arten, die eben durch das Zusammenwirken beider Faktoren verdrängt werden, ist als entscheidender Indikator enthalten. (…)

Hier geht es nicht um Glaubensfragen oder Ansichtssachen; diese knallharten naturwissenschaftlich belegten Fakten sprechen eine so deutliche Sprache, dass bloße Meinungen und Wunschvorstellungen zurückstehen müssen. Was sonst in der Regel fehlt, berücksichtigt Kempf mit der nötigen Objektivität: die zugrundeliegenden Naturgesetzlichkeiten, die die Rahmenbedingungen dafür abstecken, was Akteure zur Erfüllung des Nachhaltigkeitspostulats leisten können und was nicht. Viele, die sich mit dem Themenkomplex der anthropogenen Einflüsse auf die „natürliche Umwelt“ beschäftigen, scheinen davon auszugehen, diese Gesetze könne man nach subjektivem Empfinden „zurechtbiegen“ oder nach Belieben „umdefinieren“, müssen aber mit derart unwissenschaftlichen Absichten scheitern.“

 

Prof. Dr. phil. Harald Seubert, Sep. 2014:
Von neuer Qualität

„Ich habe mich näher mit Volker Kempfs Arbeit „Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie. Im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Erklenntnis und politischer Realität“ befasst, und ich finde es sehr bemerkenswert, ja: streckenweise ausgezeichnet!

Die Bezugspunkte von Dr. phil. Herbert Gruhl zur akademischen Philosophie insbes. des heute noch beachtlichen Denkers Hans Leisgangs sind sehr bemerkenswert herausgearbeitet und von neuer Qualität in der Literatur über Herbert Gruhl, so weit ich diese als Philosoph mit Studium auch der Gesellschafts- und Sozialwissenschaften überblicken kann.“

 

Prof. Dr. Felix Dirsch, Sep. 2014
Eine vorbildliche Monographie

Der Verfasser hat mit “Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie. Im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Realität” ein Thema gewählt, das vor seiner eigenen Beschäftigung kaum bearbeitet ist, gilt doch auch in der zeitgeschichtlich-politologischen Forschung, wie in der soziologischen das Motto: „… die im Dunklen sieht man nicht“. Herbert Gruhl war eine bedeutende Persönlichkeit der alten Bundesrepublik, doch hatte er Schwierigkeiten, sich als Person durchzusetzen wie auch seine Vorstellungen ins geeignete Licht zu stellen.

In der CDU stieß er in den 1970er Jahren auf taube Ohren, was deren führende Repräsentanten nach weit über dreißig Jahren auch unumwunden einräumen. Hier erkannten nur wenige die Bedeutung seines Anliegens. Bei den „Grünen“, obwohl Gründungsmitglied, stand er aufgrund seiner konservativen Ansichten auf verlorenem Posten, nachdem erst einmal absehbar war, dass sich in dieser Partei vor allem Persönlichkeiten aus dem linken und linksextremistischen Lager durchsetzen würden. Mit der „Linkswende“ (Jürgen Habermas) seit den frühen 1960er Jahren mutierte auch die ökologische Agenda, die vorher fast ausschließlich von Konservativen rezipiert wurde, sukzessive ins linke Spektrum. Die sogenannten „68er“ konnten sich jedoch erst nach und nach für diese Problematik begeistern. Viele Aussagen, etwa in den Erinnerungen von Joseph („Joschka“) Fischer, bestätigen diese Sicht. Gruhl blieb auch nach seinem Austritt bei den „Grünen“ Einzelkämpfer. Auch in der Grünen Aktion Zukunft, die sich mit anderen Gruppierungen zur ÖDP vereinte, formierten sich bald seine Gegner, sah man ihn hier nicht selten ebenfalls als „Rechten“, obwohl es für eine solche Einordnung kaum Indizien gab. Bei den Unabhängigen Ökologen, einer konservativen ÖDP-Abspaltung, endete seine politische Karriere.

Die Misserfolge, die ihn häufig begleiteten, dürften der Grund sein, warum sein Leben, aber auch sein stattliches publizistisches Werk, insbesondere der Bestseller „Ein Planet wird geplündert“, nicht früher und ausführlicher gewürdigt wurden.

Kempfs Forschungen bringen einiges ans Tageslicht, was bis dahin kaum bekannt war. Dazu zählt Gruhls frühe Biographie. Sein Lehrer, der Philosoph Hans Leisegang, beeinflusste ihn stärker als bisher bekannt. Kempf zeigt diesen Gesichtspunkt eindringlich auf. Bei Leisegang spielte der Organizismus-Gedanke eine nicht unwesentliche Rolle. Die Dissertation Gruhls, die den Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal untersucht, blieb für sein weiteres Wirken maßgeblich. Kempf analysiert auch andere Publikationen des Politikers, etwa „Das irdische Gleichgewicht“, aber auch die späte Abhandlung „Himmelfahrt ins Nichts“. Er arbeitet auf der Basis dieser Veröffentlichungen eine neue Deutung des Werks Gruhls heraus. Der Umweltschutzvorkämpfer erscheint demnach als Pionier der Umweltsoziologie, und er hat mehr für diese relativ junge Disziplin getan als die einschlägig bekannten Vertreter. Dazu ist vor allem der Soziologe Ulrich Beck zu rechnen. Kempf vergleicht diesen mit Gruhl und kommt zu konsensfähigen Resultaten.

Die Studie Kempfs ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Sie behandelt das politische wie auch publizistische Wirken Gruhls, verschiebt aber den Fokus auf den zuletzt genannten Schwerpunkt. So wird Gruhls Bedeutung auf beiden Gebieten deutlich. Der Anhang der Dissertation ist detailliert. Er umfasst ein Verzeichnis der Abkürzungen, die genau aufgeschlüsselten Reden, Schriften, Typoskripte Gruhls und Archivalien wie auch die vom Verf. verwendete Literatur, einen Lebenslauf Gruhls und noch einige nützliche Hintergrundinformationen. Die Soziologin Ute Scheuch hat ein aussagekräftiges Nachwort verfasst. Ein Personenregister rundet die vorbildliche Monographie ab. Niemand kann glaubhaft den hohen Erkenntniswert der Bemühungen Kempfs in Frage stellen. Auffallende Mängel oder Desiderate sind nirgendwo festzustellen.

 

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Volker Kempf (Hrsg.): Herbert Gruhl – Unter den Karawanen der Blinden. Schlüsseltexte, Interviews und Reden (1976-1993). Mit einem einleitenden Essay von Prof. Franz Vonessen. Frankfurt a. M., Berlin, Bern u. a.: P. Lang, 10/2005, 277 Seiten, 39,80 Euro; ISBN 3-631-54618-1

“Die gesammelten Schlüsseltexte, Interviews und Reden des Philosophen und Umweltpolitikers Herbert Gruhl (1921-1993) geben Zeugnis von seinem Denken und politischen Wirken in führenden Rollen der sich formierenden Ökologiebewegung und ihrer Parteien. (…) Dem Querschnitt von Dokumenten aus den Jahren 1976 bis 1993 geht ein Essay des Philosophen Franz Vonessen voraus, der sich der aufgeworfenen Wachstumskritik und ihrer Bedeutung für die Gegenwart annimmt.” (Aus dem Klappentext)

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