Der nachstehende Text wurde bereits 2008 zum Tode des Philosophen Günter Rohrmoser geschrieben. Nächstes Jahr wäre bereits sein 100. Geburtstag. Das sollte nicht vergessen werden. (VK 08.04.2026)
Von Volker Kempf
Günter Rohrmoser wurde 1961 mit seiner Habilitationsschrift über Subjektivität und Verdinglichung. Theologie und Gesellschaft im Denken des jungen Hegel zu einem Hochschulgelehrten, dem allerdings die seltene Gabe eigen war, die Selbstbezüglichkeit der akademisch etablierten Philosophie zu sprengen. Philosophie wurde in Rohrmosers Denken zu dem, was sie ursprünglich schon immer war: Liebe zur Weisheit. Damit erinnert Rohrmoser an Sokrates, der Denken mit dem Mut verband, notfalls auch allein gegen alle zu stehen. Continue reading Günter Rohrmoser (1927-2008), Ansporn und Vorbild