Der Wahlkampf ist eröffnet

Am Donnerstag, den 30. März, fand im Wahlkreis 281 Freiburg die Wahlkampferöffnung statt. Dr. Alice Weidel, die Spitzenkandidatin für Baden-Württemberg, sprach als Repräsentantin der Landesliste, die mit der Zweitstimmer bei der Bundestagswahl gewählt wird, ich selbst als Direktkandidat, wählbar über die Erststimme.

Nach einer Begrüßung und der Vorstellung des Direktkandidaten-Wahlkampfmottos „Mut zur Klarheit“, bot  Frau Weidel in ihrem Vortrag viel Klartext. Die Euro-Rettungspolitik sei vergeblich und zum Scheitern veurteilt, ein schlechter Witz sei das Target-System, mit dem deutsche Waren von deutschem Geld im Ausland gekauft werden und sich der volkswirtschaftliche Gewinn nicht erschließe, weil es keinen gäbe.  Die Euro-Politik sei voller Rechtsbrüche am Maaastricht-Vertrag. Auch die Zuwanderungspolitik zeichnete Weidel als verantwortungslos und rechtsfremd nach und ging in diesem Zusammenhang auf den Fall der Ermordung von Mara L. in Freiburg ein. Die klassische AfD-Forderung nach mehr direkter Demokratie fehlte nicht.

Nach lang anhaltendem Applaus gab es eine Fragerunde und viele interessante Randgespräche. Alles in allem war das ein erfreulicher Auftakt.

Als Kuriosität am Rande war eine Gegenkundgebung zu registrieren, bei der sich etwa 100 Personen hinter einem Transparent versammelten, auf dem zum „Klassenkampf“ aufgerufen wurde. Das solle offenbar die bessere Alternative sein. Mit dabei Vertreter der SPD.

(BZ-Bericht: http://www.badische-zeitung.de/breisach/proteste-beim-wahlkampfauftakt-der-afd-in-breisach–135148787.html)

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