Schwerer sexueller Mißbrauchsfall

Nach bisherigem Kenntnisstand zeigt der erschütternde Fall des schweren sexuellen Kindesmißbrauchs an einem neunjährigen Jungen im Zusammenhang mit einem Pädophilenring, dass das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald mit dem Gang vor die Familiengerichte seine Schutzmöglichkeiten sehr ernst genommen und ausgeschöpft hatte. Das Urteil der Familiengerichte wäre einmal aufschlußreich zu studieren. Jeder Fall verdient es, aus ihm zu lernen.

Dass niemand, der in der Gegenwart Entscheidungen fällt, die Zukunft kennt, das sollte fairerweise immer bedacht werden. Es gilt immer auch die Rechte aller Seiten abzuwägen. Angeblich gab es für die Gerichte im Unterschied zur Auffassung der Jugendbehörde mit Sitz in Freiburg zu wenig konkret belastbare Analtspunkte für eine Inobhutnahme des Jungen durch den Landkreis. Wer auf Gerichte angewiesen ist, befindet sich rasch wie auf hoher See, das gilt auch hier. Nachfragen muss auch mit Blick auf die Justiz erlaubt sein, wenn – um im Bilde zu bleiben – das Schiff gekentert ist.

Ihr Volker Kempf, Vors. der AfD-Kreistagsgruppe

(Pressebericht: http://www.badische-zeitung.de/missbrauchter-neunjaehriger-verdaechtigem-war-es-gerichtlich-untersagt-mit-familie-zusammenzuziehen )

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