Mut zur Klarheit

Der Wahlkampf zur Bundestagswahl im Wahlkreis 281 Freiburg wurde Ende März in der Europastadt Breisach eröffnet, und im Zuge dessen wurde das Wahlkampfmotto für den Direktwahlkreis präsentiert: Mut zur Klarheit.

Die Grundüberlegung lautete zunächst auf „Realismus statt Wunschdenken“. Letzteres macht die Regierungspolitik von Union und SPD aus, kennzeichnet aber auch die in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit hegemonial wirkenden Grünen. Sei es eine rasche Energiewende (angeblich ohne Umsetzungs- und Kostenprobleme), ein stabiler Euro (angeblich ohne Haftung für Schulden anderer Staaten) oder eine Massenzuwanderung, die „wertvoller als Gold“ sein soll (und angeblich kaum Kriminalität und Kosten mit sich bringt). Immer wieder prallt Wunschdenken an die Realität. Wer nicht dazulernt ist schlicht dogmatisch. Politik braucht dringend Realitätssinn, um nicht an der Realität zu scheitern. Es ist höchste Zeit.

Die Formel „Realitätssinn statt Wunschdenken“ war als Slogan noch zu umständlich. Im Gespräch mit einem Werbefachmann aus der Partei wurde die Griffigkeit betreffend der AfD-Slogan „Mut zur Wahrheit“ als vorbildlich angesehen. Im Ergebnis wurde daraus „Mut zur Klarheit“. Realitätssinn besteht schließlich darin, die Realität klar zu benennen, um Handlungsoptionen zu finden und zu verfolgen. Diesem Werbefachmann aus dem Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald, wie auch allen anderen im Landkreis, die jetzt schon fleißig unterstützend mitwirken, ein herzliches Dankeschön.

Ein Dank ging im Rahmen der Wahlkampferöffnung an den Kreisverband Freiburg inklusive dessen Vorstand. Mit mir als Kreisrat wird schließlich ein Vertreter des deutlich kleineren Anteils aus dem  Umland der Stadt Freiburg ins Rennen um das Direktmandat geschickt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern als starkes Signal zu würdigen, mit der Umlandregion des Breisgau-Hochschwarzwaldes intensiv zusammen arbeiten zu wollen. Das ist von letzterer Seite her noch immer zu wenig gewürdigt worden und daher eigens zu betonen.

Zu würdigen galt es aber vor allem auch, dass mit Dr. Alice Weidel die baden-württembergische Spitzenkandidatin eigens zur Wahlkampferöffnung in den Breisgau kam, wofür es  Blumen und Breisacher Sekt gab. Am besten gewürdigt wird der Auftritt von Frau Weidel allerdings durch einen etwas ausführlicheren Bericht ihrer Rede, der in Kürze folgt.

Ihr Direktkandidat und Kreisrat Volker Kempf (5. April 2017)

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Wahlkampf-Spendenkonto:

Alternative für Deutschland – Kreisverband Freiburg

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