Es gibt einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kriminalität

Das Thema Kriminalität in Verbindung mit Zuwanderung spielt im Bundestagswahlkampf  für die AfD im Wahlkreis Freiburg eine Rolle. Zwei Veranstaltungen gab es dazu, einmal mit dem Juristen und Listenkandidaten Thomas Seitz in Vogtsburg, ein andermal mit dem Polizeibeamten und Listenkandidaten Martin F. Hess in Freiburg zusammen mit Jörg Meuthen. Die Zahlen, die Seitz und Hess aus der BKA-Statistik präsentierten, sprechen eine deutliche Sprache. Dass die Presse nicht berichtete, ist umso bedauerlicher. Zwar wurde über eine Freiburger Gegenveranstaltung linker bis linksradikaler Demonstranten in der Badischen Zeitung ausführlich berichtet, aber über die mit Jörg Meuten und Martin Hess duchgeführte Veranstaltung sowie die dort präsentierten Fakten kam nichts. Bei einem Redaktionsgespräch mit dem ReblandKurier kam die Sprache spontan auf dieses Thema, weshalb ich aus dem Gedächtnis und nicht aus der BKA-Statistik selbst exakt zitieren konnte. Für genauere Zahlen bot ich ein Gespräch auf Grundlage der BKA-Daten an; stattdessen heißt es in der Zeitung nun, ich hätte trotz mehrfacher Nachfrage nichts belegen „wollen“. Schade.

Hier also die Statistik des BKA, die die von mir gemachten Äußerungen in der Größenordnung bestätigen. Bei den Sexualdelikten ist unter Beteiligung von Zuwanderern von 2012 bis 2016 ein Anstieg von 1,8 Prozent auf 9,1 Prozent zu verzeichnen, also mehr als eine Verfünffachung. Wörtlich heisst es im BKA-Bericht:

„Im Fünf-Jahres-Vergleich (2012 – 2016) ist die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, an denen Zuwanderer beteiligt waren, kontinuier­lich gestiegen. Auch der Anteil dieser Straftaten an der Gesamtzahl der Sexualdelikte hat sich von 1,8 % in 2012 auf 9,1 % im Jahr 2016 erhöht.“

Bei Mord und versuchtem Mord sieht es kaum besser aus; hier gibt der BKA-Bericht für den Bereich Beteiligung von Zuwanderern und den Zeitraum eines Jahres (von 2015 auf 2016) einen Anstieg von über 120 Prozent an. Wörtlich heisst es:

 „Waren Zuwanderer an einer Straftat gegen das Leben beteiligt, dann handelte es sich überwiegend um Totschlag (2016: 77 %, 2015: 81 %), bei 19 % um Mord (2015: 15 %). Insgesamt wurden 296 Fälle von Totschlag regist­riert, 264 davon waren versuchte und 32 vollendete Taten. Die Steigerung der Zahl der Straftaten gegen das Leben mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer ist maßgeblich auf einen Anstieg im Bereich des Totschlags zurückzuführen (+57 %). Darüber hinaus ist auch im Bereich des Mordes ein überdurchschnittlicher Anstieg zu verzeichnen (+121 %; 2016: 75 Straftaten, 2015: 34 Straftaten). Die weit überwiegende Mehrzahl blieb aber im Ver­suchsstadium (80 %).“

Beide Zitate finden sich im BKA-Bericht „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung. Bundeslagebild 2016“, S. 13 und 15, unter:

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2016.html?nn=62336

Als Indikator für die Zunahme von Kriminalität im Zusammenhang mit Zuwanderung ziehe ich gerne den Ausländeranteil in Gefängnissen heran, wie der ReblandKurier vom 20. September in einem Artikel – mit nicht autorisierten Aussagen – richtig bemerkt. Allerdings weiss ich nichts von einer Zahl 68 Prozent. Das ist vielleicht ein Druckfehler, da ich aktuell von etwa 48 Prozent Ausländeranteil in Gefängnissen für Baden-Württemberg ausgehe. Vor 2015 waren es noch Werte unter 40 Prozent. Hier die genaueren Angaben, gestützt auf Landes-Justizminister Guido Wolf (CDU):

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.justiz-in-baden-wuerttemberg-immer-mehr-auslaender-hinter-gittern.e22ef63e-d19d-4fb2-a5b2-f4deae443c71.html

 

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/500-neue-haftplaetze-schaffen-migrationskrise-bringt-gefaengnisse-in-bawue-ans-limit-a1928321.html

Die Aufgabe der Politik ist es, negative Veränderungen in der Kriminalitätsentwicklung zu registrieren und dagegen zu steuer. Die Polizei zu stärken fordert daher die AfD schon lange. Ursachen sind aber auch anzugehen, dazu gehört die unkontrollierte Massenzuwanderung durch die erfolgte, vor allem von Frau Merkel zu verantwortende Grenzöffnung.

Zeit für Veränderung, Ihr Volker Kempf

Siehe zum Thema auch den Vortrag von Martin F. Hess in Freiburg: https://www.youtube.com/watch?v=UOytfrZLQCo

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