Der Schatten der Willkommensnaivität

Vor der Grenzöffnungspolitik und deren Fortsetzung durch die Große Koalition in 2015/2016 warnte die AfD immer wieder. Wie so oft gilt der Übermittler schlechter Aussichten als Problem, nicht die prekäre Sache selbst. Die Realität nimmt um so ungestörter ihren Lauf, auch im knapp 60.000 Einwohner zählenden Bezirk von Breisach bis Umkirch.

Wie die Badische Zeitung am 12. April in ihrem Bericht „Mehr Delikte, mehr aufgeklärte Fälle“ unter Berufung auf die Polizei schreibt, ist folgendes festzustellen: „Einen deutlichen Niederschlag in der Statistik fand der im Herbst 2015 einsetzende Zuzug von Flüchtlingen. Den Anstieg der Fallzahlen in einzelnen Bereichen wie Eigentumsdelikten, Rauschgiftkriminalität und Körperverletzungen führt die Polizei auf die überdurchschnittlich hohe Zahl alleinstehender Männer unter den Flüchtlingen zurück.“

Demnach gab es 94 Fälle von Gewaltkriminalität, was eine Zunahme um 6,8 Prozent bedeutet. In Großstädten wie dem nahegelegenen Freiburg fällt die Zunahme deutlicher aus, aber ein Anstieg bleibt auch im ländlichen Raum ein Anstieg. Breisach ist traditionell eine Hochburg der Rauschgiftkriminalität, hier gibt es ein Plus von 20,8 Prozent auf 191 Fälle, was seitens der Polzei mit der im vergangenen Jahr stark angewachsenen Zahl von sog. Flüchtlingen begründet wird. Cannabis stehe hierbei im Vordergrund.

Geringere Belegungszahlen in den sog. Flüchtlingsunterkünften hätten zuletzt jedoch bei Eigentumsdelikten, Rauschgiftkriminalität und Körperverletzungen wieder zu rückläufigen Fallzahlen geführt. Auf Grund der Zunahme nichtdeutscher Tatverdächtiger hätten sich Aufwand und Dauer der Fallbearbeitung für die Beamten des Reviers insgesamt erhöht, heißt es in der BZ unter Berufung auf den Breisacher Revierleiter.

Die deutschen Interessen, nicht Kriminalität zu importieren, wurden durch eine auf Willkommensnaivität setzende Politik verletzt. Eine restriktivere Asyl- und Zuwanderungspolitik ist notwendig. Anreize nach Deutschland zu kommen müssen abgebaut werden. Die nationale Grenze ist zu sichern, auch bei der Schweiz, was unmittelbar Südbaden betrifft.

Wir werden leider, so muss festgehalten werden, von Versagern regiert, von „Getriebenen“, wie Robin Alexander in seinem gleichnamigen Enthüllungsbuch schreibt. Es gibt kein falsches Konzept der Regierung, sondern gar keines; den Problemen wird hinterhergelaufen und so lange gut es geht schöngeredet. Dazu gibt es eine Alternative, die Alternative für Deutschland (AfD).


Volker Kempf, 12.4.2017

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