Die AfD will Demokratie nach Schweizer Vorbild

Die Jugend darf Fehler machen und irreale Forderungen stellen, das ist ihr nachzusehen. Jugendliche versuchen auch eine eigene Identität zu finden und grenzen sich dazu gerne von etwas ab. Der Stadtjugendring Freiburg ist da keine Ausnahme, er spricht in einer Mitteilung vom 31. Mai Berührungsängste gegenüber der AfD aus. „Keine Kooperation mit demokratiefeindlichen Parteien“ heisst es da auf der  Verbandshomepage  an die Adresse der AfD gerichtet. 2019 könnte es schließlich so weit sein, dass es in der Münster- und Universitätsstadt Freiburg Ratsvertreter der AfD gibt. Das ist noch etwas hin, und als Kreisrat eines Nachbarlandkeises ist das auch nicht meine Baustelle. Entscheidend ist für einen Bundestags-Direktkandidaten im Wahlkreis Freiburg aber, dass die AfD als demokratiefeindlich ausgegeben wird. Das wollen jene Jugendlichen nicht sein. Die AfD ist aber schlicht nicht demokratiefeindlich, ganz im Gegenteil.

Die AfD ist für mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Was daran demokratiefeindlich sein soll müßte erst einmal erklärt werden. Ist die Schweiz in den Augen des Stadtjugendrings etwa keine Demokratie? Vielleicht haben da einige etwas falsch verstanden. Jugendgruppen mit dem – historisch gescheiterten – Sozialismus im Namen werden in der Mitteilung des Stadtjugendrings aufgeführt. Das könnte einiges erklären.

Gelebte Demokratie heisst, einem Diskutanten zu unterstellen, er könnte wichtige Argumente haben, auch wenn er ganz anderer Auffassung ist als man selbst. Das ist nicht so einfach wie dem Diskurs auszuweichen, um sich das geliebte Gender-Maistramining oder den Multikulturalismus als Gesellschaftskonzept nicht in Frage stellen zu lassen.  Miteinander reden gehört zur Demokratie. Nur Mut. Für viele Jugendliche ist das Demokratiekonzept der AfD schon jetzt eine attraktive Alternative zur Selbstgefälligkeit und Selbstbedienungsmentalität der Altparteien.

Volker Kempf, Ihr Bundestags-Direktkandidat im Wahlkreis 281 Freiburg

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